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VerhaltenstherapieIn der Verhaltenstherapie steht das Verhalten des Patienten im Mittelpunkt. Wie man handelt, wird in starkem Masse dadurch bestimmt wie man sich fühlt. Im Verlauf unseres Lebens haben wir viele Verhaltensweisen erlernt. Verhaltenstherapie nimmt an, daß es auch möglich ist Verhaltensweisen zu verlernen. Wer geneigt ist, aus Angst zu vermeiden, verstärkt häufig diese Angst mehr, als sie zu vermindern. Wer nicht weiss wie er seine Überzeugungen vertreten kann, wird sich eher unsicher oder sogar gereizt fühlen. Wer nicht erlernt hat sich zu beherrschen, wird leicht zum Opfer seiner eigenen Impulsivität.
In der Therapie arbeitet man an einem konkreten Problem. Stufenweise arbeitet der Patient an einem deutlich formulierten Ziel. In einer Verhaltenstherapie lernt man, wie man Sachen anders angeht, um weniger durch Probleme belastet zu werden. Ein Verhaltenstherapeut arbeitet häufig mit Übungen und Aufgaben.
In einer Verhaltenstherapie werden erst das problematische Verhalten und die Umstände, in denen es auftritt, erfasst. Dann wird dem Patienten geholfen, mit besser passenden Verhaltenmustern unter diesen Umständen zu reagieren. Dies wird mit verschiedenen Übungen und Hausaufgaben unterstützt. Sowohl das Inventarisieren des Problemverhaltens, wie das Finden und Üben von neuem, besser passendem Verhalten, sind eine gemeinsame Arbeit des Patienten und des Psychotherapeuten.
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